So sieht der perfekte Bürostuhl aus

Stundenlanges Sitzen im Büro hat meist Rückenschmerzen und unangenehme Nackenverspannungen zur Folge. Ergonomische Büromöbel können hier vorbeugen und die Gesundheit der Wirbelsäule effektiv fördern. Ein ergonomischer Bürostuhl ist dabei besonders wichtig. Welche Grundanforderungen ein guter Bürostuhl erfüllen sollte und wie Sie ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse ausrichten können, verrät Ihnen dieser Ratgeber.

Eigenschaften des perfekten Bürostuhls

Der perfekte Bürostuhl fördert ein gerades und rückenfreundliches Sitzen und trägt auf diese Weise dazu bei, gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Zur Grundausstattung gehört die Synchronmechanik, die sich bereits seit vielen Jahrzehnten bewährt hat. Synchronmechanik bedeutet konkret: Rückenlehne und Sitzfläche neigen sich beim Zurücklehnen in einem speziellen Winkelverhältnis nach hinten – der Bürostuhl folgt also den natürlichen Bewegungen von Körper und Rücken, fördert wechselnde Sitzpositionen und verhindert so, dass sich die Nacken- und Rückenmuskulatur verspannt.Damit das funktioniert, muss der Stuhl auch an das Gewicht des Nutzers individuell anpassbar sein.

Ein rückenfreundlicher Bürostuhl verfügt darüber hinaus über eine sogenannte Lumbalstütze. Dabei handelt es sich um eine leichte Vorwölbung der Rückenlehne im Lendenbereich. So wird eine gerade Sitzposition gefördert, denn die Lumbalstütze passt sich der S-Form der Wirbelsäule an.

Unabdingbar ist, dass der Stuhl in der Höhe verstellbar ist, denn der Winkel zwischen Oberschenkeln und Unterschenkeln muss in etwa 90 Grad betragen, damit es nicht zu Blutstauungen in den Beinen kommt und ein entspanntes Arbeiten möglich ist. Eine 360-Grad-Drehfunktion erhöht die Bewegungsfreiheit beim Arbeiten zusätzlich und reduziert so das Risiko für Rücken- und Nackenbeschwerden.

Den Bürostuhl individuell anpassen: So geht’s

Eine große Bandbreite an Funktionen ist bei einem Bürostuhl immer vorteilhaft, da er nur dann exakt auf die Körpermaße des Nutzers angepasst werden kann. Gut für den Bewegungsapparat ist er jedoch nur, wenn er korrekt eingestellt ist – ist das nicht der Fall, kann er dem Rücken sogar schaden. Der Stuhl muss so eingestellt werden, dass die Sitzhöhe der Höhe der Kniekehlen entspricht. Im Idealfall liegen die Oberschenkel beim Sitzen waagerecht auf der Sitzfläche auf oder sind leicht nach vorn geneigt. Beim Sitzen sollte ein fester Kontakt zur Rückenlehne bestehen, während zwischen der Sitzvorderkante und den Kniekehlen zwei bis drei Zentimeter Platz bleiben. Die Lumbalstütze muss sich auf Gürtelhöhe befinden, damit sie ihre stützende Funktion erfüllen kann.

Außerdem ist es empfehlenswert, sich für einen Bürostuhl mit Armlehnen zu entscheiden. Hier gilt: Beim entspannten Sitzen und locker herabhängenden Schultern liegen die Ellbogen auf den Armlehnen auf. Damit die Ergonomie am Arbeitsplatz stimmt, sollte auch die Höhe des Schreibtisches optimiert werden. Die Arbeitshöhe – beim Arbeiten am Computer also die mittlere Tastaturreihe – sollte sich auf Höhe der Ellbogen oder leicht darunter befinden. Dabei dürfen die Oberschenkel nicht gegen die Tischplattenunterkante drücken: Hier sollte in etwa eine halbe Handbreit Platz bleiben.
Weitere Tipps bietet Ihnen die AOK an.
Ergonomische Arbeitsplatz-kurzberatung – Bürostuhl und Tisch richtig einstellen

Eine wertvolle Investition

Die Anschaffung eines hochwertigen ergonomischen Bürostuhls zahlt sich gleich in mehrfacher Hinsicht aus: Rückenschmerzen werden wirkungsvoll verhindert, Sie bleiben fit und leistungsfähig und können Ihren Feierabend beschwerdefrei genießen. Auch auf die Einnahme von Schmerzmitteln können Sie dann getrost verzichten, was sich ebenfalls positiv auf den gesamten Körper und Ihr Wohlbefinden auswirkt. Passende Modelle finden Sie zum Beispiel auf joma.ch.

 

Bilder: Pixabay.com

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