Tipps für einen sauberen Pool im Garten

Was gibt es Schöneres als die sonnigen Tage im eigenen Pool im Garten zu verbringen. Ungetrübte Freude im wahrsten Sinne des Wortes kann man aber nur genießen, wenn man ein paar Tipps beachtet, um den Pool auf Dauer sauber zu halten. Wer nicht die geeigneten Maßnahmen ergreift, wird schnell merken, dass das Wasser umkippt und Algen sich bilden. Verstärkt durch das einfallende Sonnenlicht, können sich die ungeliebten Algen schnell vermehren. Zudem fördern Sonnencremes, andere Kosmetika und sonstiger Schmutz noch das Wachstum. Damit es gar nicht erst dazu kommt, muss das biologische Gleichgewichts des Wassers von Anfang an geschützt werden. Das Zusammenspiel von Wasser, Algiziden, dem ph-Wert und Chlor ist das A und O bei der Poolpflege.

Eine gute Filteranlage ist ausschlaggebend

Je größer der Pool, desto besser sollte die Filteranlage sein. Um wirklich reines Wasser zu haben, muss der komplette Inhalt mindestens zwei Mal am Tag umgewälzt werden. Dies können nur Pumpen, beziehungsweise Anlagen, die für die jeweilige Größe des Pools ausgerichtet sind. Am besten sollte man sich dazu vom Fachmann beraten lassen, bevor man sich über Verunreinigungen ärgert. Informationen zu den passenden Anlagen finden Sie zum Beispiel unter http://www.schwimmbadtechnik-fkb.de. Ob die Anlage nun auch so funktioniert, kann man als Poolbesitzer selber überprüfen. In jedem Fachhandel oder Baumarkt gibt es die benötigten Zutaten, um den PH Wert im Wasser zu messen. Die einfache Variante sind Teststreifen, die man ins Wasser hält. Der Wert sollte dann im sogenannten unteren alkalischen Bereich sein, ca zwischen 7,2 und 7,6. Ist der Wert zu hoch, kommt es zu Reizungen der Haut oder der Bindehaut. Außerdem kann das Chlor seine Wirkung nicht mehr entfalten. Ist der Wert geringer, können zum Beispiel die Metallteile des Pools durch die Aggressivität des Wassers angegriffen werden. Auf Grund dieser Messwerte kann man dann zu Mitteln greifen, die oft im Set verkauft werden, entweder um den PH Wert zu senken oder anzuheben. Professioneller als die Teststreifen sind Messgeräte, die ähnlich wie Thermometer agieren und den exakten Wert anzeigen.

Sandfilteranlage

Bild: schwimmbadtechnik-fkb.de

Desinfektion durch Stoßchlorung

Im privaten Bereich und auch in öffentlichen Bädern nimmt man Chlor, um das Becken gut zu desinfizieren. Für eine Stoßchlorung muss man Chlorgranulat erst in einem Eimer mit Wasser auflösen. Anschließend wird das Gemisch über den Skimmer verteilt.Gäbe man das Granulat direkt in das Becken, könnten Schäden zum Beispiel an der Folie auftreten. Der ideale Chlorwert liegt zwischen 0,5 und 1,0 mg / L. Anstelle des Granulats können auch Chlortabletten verwendet werden, die in unterschiedlichen Größen erhältlich sind. Neben Chlor ist auch Aktivsauerstoff zu empfehlen, den man ebenfalls über den Skimmer in das Wasser geben kann. Wichtig ist, dass die Chlorung nur dann einen Effekt hat, wenn der PH Wert wirklich stimmt.

Regelmäßige Reinigung zur Vorbeuge gegen Algenbefall

Neben den chemischen Mitteln, sollte man unbedingt auch zu mechanischen Anwendungen greifen, um den Pool sauber zu halten. Für größere Becken eignet sich eine Art Roboter, der wie ein Staubsauger den Boden reinigt. Man kann diese Geräte so programmieren, dass sie eine bestimmte Bahn abfahren und in einer gewissen Zeit, den kompletten Boden des Pools säubern. Da dieser Vorgang nicht besonders aufwendig ist, kann man ihn täglich durchführen, am besten nachts. Wem diese Roboter zu teuer sind, der muss selbst Hand anlegen.

Folgende Dinge kann man tun, um eine Verunreinigung zu vermeiden:

  • groben Schmutz im Becken mit einem Netz oder Kescher regelmäßig entfernen
  • mit einem speziellen Sauger den Beckenboden saugen
  • mindestens einmal pro Woche den Sandfilter der Anlage zurückspülen
  • häufig das Sieb im Skimmer reinigen
  • mit einem Schwamm oder Bürsten die Poolfolie oder die Wand säubern
Sauberer Pool im Garten

Bildquellenangabe: ©Rainer Sturm / pixelio.de

Eine Investition, die sich lohnt

Damit Laub oder andere Schmutz erst gar nicht ins Poolwasser gelangen kann, ist es möglich, eine Poolüberdachung mit einzuplanen. Um das Becken optimal nutzen zu können, empfiehlt der Fachmann eine Bedachung, die sich für den Herbst und Winter, oder an trüben Tagen schließen lässt und mit ein paar Handgriffen für sonniges Wetter öffnen lässt. Somit kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und bei jedem Wetter den Pool nutzen. Zudem ist der Wärmeverlust mit einem derartigen dach wesentlich geringer. Selbst eine Abdeckplane verhindert grobe Verschmutzung und ist allemal besser als gar keine Abdeckung.

Mit diesen Tipps und Tricks sollte der Badespaß zu jeder Zeit möglich sein.

Titelbild: drkisane/Pixabay.com

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