Tipps und Infos zu Laufrädern

Wenn bei den Kleinkindern die Phase das Krabbeln vorbei ist und die ersten Gehversuche klappen, steigt auch bei den kleinen Kindern das Interesse an den ersten Fahrzeugen. Dazu gehören auch besonders die Laufräder. Solche Geräte helfen mit, die motorischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln und zusätzlich wird die Geschicklichkeit trainiert. Von den Kleinkindern wird spielerisch entdeckt, wie man sich fortbewegt. Diese sollte man bei den Angeboten an Kinderfahrzeugen berücksichtigen.

Ein Laufrad ist auch eine sehr wichtige Voraussetzung zum späteren Beherrschen des Fahrrades. Bei den Kindern, die bereits gelernt haben, mit einem Laufrad umzugehen, gibt es dann wesentlich weniger Probleme bei der Umstellung auf das Fahrrad.

Die Laufradeigenschaften

Laufräder stehen in sehr unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung. Das gilt auch für die dort verwendeten Materialien. Deshalb kann ein solches Laufrad aus Kunststoff, Metall oder Holz gefertigt worden sein. Dabei hat das dort verarbeitete Material einen ausschlaggebenden Einfluss auf das Gewicht eines solchen Laufrades. So können Laufräder, die aus Metall gefertigt worden sind, schon einmal ein Gewicht von bis zu 5 Kilogramm haben. Wenn man dann ein Laufrad aus Kunststoff dagegenstellt, ist dies wesentlich leichter. Normalerweise können Kinder Laufräder mit geringerem Gewicht besser steuern, halten oder stoppen. Der Anschaffungspreis für die leichtere Version ist jedoch auch im Regelfall etwas höher.

Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium ist die Bereifung. Dabei werden die Laufrad-Modelle mit Rädern aus Vollgummi, mit Luftbereifung oder mit Schaumreifen angeboten. Die Ausführungen, die mit einer Luftbereifung ausgestattet sind, federn in der Regel weich ab und verfügen über einen wesentlich besseren Kontakt zum Boden. Dadurch kann das Kind auf unterschiedlichen Untergründen besser fahren.

Was den Laufradsattel anbelangt, so sollte dieser gut gepolstert und ergonomisch geformt sein. Dadurch hat das Kind ein Maximum an Sitzkomfort und kann somit auch das Laufrad wesentlich besser steuern. Der Laufradlenker sollte an den Enden über eine gute und ausreichende Polsterung verfügen. Dadurch verringert sich das Verletzungsrisiko, wenn einmal ein Sturz passiert. Der Sattel und der Lenker sollten höhenverstellbar sein. Somit kann das Kind, wenn es wächst, länger mit dem Laufrad spielen.

Der Laufrad-Zubehör

Zusätzlich gibt es für Laufräder eine Vielzahl an Zubehörteilen. Hierzu gehören als sicherheitsrelevanten Teile, wie die Handbremsen, der Laufradhelm und die richtige Beleuchtung des Rades. Damit der Helm richtig sitzt, sollte von den Eltern der Umfang des Kopfes abgemessen werden, bevor dann ein solcher Helm gekauft wird. Es gibt auch Helme, die mit einem Einklemmschutz ausgerüstet sind. Dadurch wird verhindert, dass sich das Kind beim Schließen des Sicherheitsverschlusses verletzt.

Zum Zubehör gehört auch die Klingel am Laufrad.

Bildernachweis:
alle Bilder – CC0 Public Domain / Pixabay.com

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