Hochzeitszeitungen: Schöne Erinnerungen für Brautleute und Gäste

Hochzeiten gehören für viele Menschen zu den glücklichsten Momenten ihres Lebens und bleiben noch viele Jahre lang in guter Erinnerung. Auch Familienangehörige, Freunde und andere Hochzeitsgäste teilen die Freude des Augenblicks. Eine Hochzeitszeitung hält diesen ganz besonderen Tag fest und beinhaltet persönliche Erinnerungen aus dem Leben der Brautleute.

Woher kommt die Hochzeitszeitung?

Hochzeiten waren früher nicht nur ein Augenblick der Freude, sondern oft auch ein Moment des Abschieds. Frauen lebten noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein oft nicht allein, wenn sie unverheiratet waren. Stattdessen blieben sie bis zur Eheschließung bei ihrer Familie. Männer genossen in diesen Zeiten etwas mehr Freiheiten, doch auch für sie hieß es bei der Hochzeit, einen Schritt ins neue Leben zu wagen – mit eigenem Haushalt und eigener Familie.

Hochzeitszeitungen sind zwar ein moderner Brauch, aber auch heute noch stellt die Hochzeit eine symbolische Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt dar.

Die Hochzeitszeitung hält deshalb nostalgische Momente aus dem Leben von Braut und Bräutigam fest. Häufig erstellen die Geschwister oder Eltern der frisch vermählten Eheleute die Hochzeitszeitung. Druckereien und Copy-Shops können das fertige Werk professionell drucken und als Broschüre heften.

Was kommt in die Hochzeitszeitung?
  • Schöne Kindheitsfotos
  • Fotos, die Meilensteine festhalten (Einschulung, Siegerehrungen, Abiball, …)
  • Bilder, die Braut und Bräutigam als Kinder und Jugendliche gemalt haben
  • Sprüche
  • anekdotische Erzählungen aus dem Leben der Brautleute
  • Szenen, Spiele und Reden von der Hochzeitsfeier
  • wohlwollende Karikaturen

Vorlagen für Hochzeitszeitungen bieten Ihnen weitere Anregungen für den Inhalt, aber auch für die grafische Gestaltung der Hochzeitszeitung. Beim Layout sollten Sie darauf achten, dass das Design dem Anlass angemessen ist. Zum Beispiel dürfen Überschriften durchaus Verzierungen aufweisen, doch dabei sollten Sie Farben und Formen nicht zu sehr in den Vordergrund rücken. Letztlich steht der Inhalt im Mittelpunkt.

Als Schriftarten eignen sich vor allem gut lesbare Schriften wie Times New Roman. Arial wirkt hingegen oft zu gerade und kann deshalb eine kalte Ausstrahlung vermitteln. Für Überschriften möchten Sie vielleicht zu einer ausgefalleneren Schriftart mit Schnörkeln greifen. Achten Sie dabei allerdings darauf, dass der Text immer noch gut lesbar ist.

Bitten Sie verschiedene Personen, einen Beitrag zur Hochzeitszeitung anzufertigen. Dadurch erlaubt das Erinnerungsstück einen Rundum-Blick auf das Brautpaar.

Was kommt nicht in die Hochzeitszeitung?
  • Gehässige Kommentare
  • peinliche Anekdoten, die die Eheleute dumm erscheinen lassen
  • Nacktfotos jeder Art
  • nicht korrigierte Texte
  • zu persönliche/intime Informationen
  • Aufzählungen vergangener Beziehungen
  • übermäßige Vergleiche mit anderen Personen

Kurz: Die Hochzeitszeitung sollte die Eheleute von ihrer besten Seite zeigen und sie an schöne Momente erinnern. Dabei darf ruhig etwas Humor im Spiel sein. Kindheitsgeschichten laden oft zum Schmunzeln ein, doch auch bei diesen Anekdoten sollten Sie stets das Beste im Sinn haben.

Bei der Zusammenstellung sollten Sie einen wichtigen Aspekt berücksichtigen: Nicht nur das Brautpaar erhält ein Exemplar der Hochzeitszeitung, sondern auch alle Gäste. Darunter können sich auch Arbeitskollegen und entfernte Bekannte befinden. Aus diesem Grund sollten die Inhalte die Balance zwischen „persönlich“ und „vorzeigbar“ wahren.

Stellen Sie die Brautleute in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Geschwister, Eltern und andere Personen dürfen Sie in den Texten natürlich erwähnen. Doch geben Sie Braut und Bräutigam immer das Gefühl, nicht nur eine Randfigur in Familiengeschichten zu sein, sondern der Star des Tages.

Bildernachweis:
Titelbild – CC0 Public Domain / Pixabay.com

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